Tatsächlichen Leistungsbedarf zugrunde legen.
Wärmepumpe auslegen.
Leistung sicher bewerten.
Verbinde Gebäudeheizlast, Warmwasserbedarf und Systemtemperaturen mit den Leistungsdaten konkreter Wärmepumpen – für eine nachvollziehbare Auswahl im tatsächlichen Auslegungspunkt.
Bewohner:innen und Tagesbedarf berücksichtigen.
Vorlauf und Rücklauf aus der Planung übernehmen.
Leistung der Wärmepumpe am Betriebspunkt prüfen.
Nicht das Typenschild entscheidet, sondern der Betriebspunkt.
Die verfügbare Leistung einer Wärmepumpe verändert sich mit Außen- und Vorlauftemperatur. Heizreport stellt deshalb den Gebäudebedarf den konkreten Leistungsdaten des ausgewählten Geräts gegenüber.
- 01Überdimensionierung vermeiden
Leistung nicht allein nach Altgerät oder pauschalem Zuschlag auswählen.
- 02Bivalenzpunkt bewerten
Erkennen, bei welcher Außentemperatur Gebäude- und Geräteleistung zusammentreffen.
- 03Systemgrenzen sichtbar machen
Maximale Vorlauftemperatur, Leistungsbereich und Betriebsweise gemeinsam betrachten.
Von der Heizlast bis zum ausgewählten Modell.
Heizreport führt alle relevanten Projekt- und Gerätedaten in einer nachvollziehbaren Auslegung zusammen.
Gebäudeheizlast
Norm-Heizlast direkt aus der bestehenden Projektberechnung übernehmen.
Warmwasserbedarf
Personenzahl und tägliche Warmwasserenergie in die Auslegung einbeziehen.
Systemtemperaturen
Maximale Vor- und Rücklauftemperaturen aus Heizflächen und Hydraulik nutzen.
Auslegungstabelle
Leistungsbedarf für verschiedene Bivalenzpunkte, Heizgrenzen und Sperrzeiten vergleichen.
Gerätedatenbank
Hersteller, Baureihe, Modell und Wärmepumpenart gezielt auswählen.
Leistungskennfeld
Minimale und maximale Geräteleistung mit der Bedarfskurve abgleichen.
Betriebsweise
Monovalenten oder bivalenten Betrieb projektbezogen einordnen.
Dokumentation
Auslegung, Auswahl und Leistungsdiagramm im Projektbericht bereitstellen.
Konkrete Geräte mit konkreten Leistungsdaten prüfen.
Wähle eine Wärmepumpe aus der integrierten Datenbank und bewerte sie unter den Bedingungen deines Projekts. Das schafft eine deutlich bessere Entscheidungsgrundlage als der Vergleich einzelner Nennleistungen.
In sechs Schritten zur dokumentierten Auswahl.
Die Planung baut auf den vorhandenen Berechnungen auf und führt dich strukturiert bis zum konkreten Wärmepumpenmodell.
- 1Planungsdaten prüfen
Heizlast, Standort und Gebäudedaten vervollständigen.
- 2Warmwasser festlegen
Personenzahl und Tagesbedarf berücksichtigen.
- 3Randbedingungen wählen
Heizgrenze, Sperrzeiten und Betriebsweise einordnen.
- 4Leistungsbedarf ermitteln
Auslegungstabelle und mögliche Bivalenzpunkte vergleichen.
- 5Wärmepumpe auswählen
Gerätekennfeld mit dem Gebäudebedarf abgleichen.
- 6Ergebnis dokumentieren
Auswahl und Leistungsdiagramm im Projektbericht ausgeben.
Sehen, wie das Gerät im Gebäude arbeitet.
Das Diagramm stellt Bedarfskurve, minimale und maximale Wärmepumpenleistung sowie den Auslegungspunkt gemeinsam dar. Dadurch werden Leistungsreserven und mögliche Betriebsgrenzen sichtbar.
- 01Bivalenzpunkt erkennen
Schnittpunkt von Gebäudebedarf und verfügbarer Geräteleistung.
- 02Modulationsbereich bewerten
Minimale und maximale Leistung über der Außentemperatur vergleichen.
- 03Vorlauftemperatur berücksichtigen
Leistungskennfeld unter den tatsächlichen Systembedingungen prüfen.
Eine belastbare Grundlage für Auswahl und Umsetzung.
Die Ergebnisse erklären nicht nur, welches Gerät gewählt wurde, sondern auch unter welchen Randbedingungen die Auswahl erfolgt ist.
Erforderliche Leistung
Projektbezogener Leistungsbedarf einschließlich gewählter Randbedingungen.
Bivalenzpunkt
Außentemperatur, bei der sich Gebäude- und Geräteleistung treffen.
Geräteauswahl
Hersteller, Baureihe, Modell und relevante technische Kenndaten.
Leistungsdiagramm
Grafische Gegenüberstellung von Bedarf und Leistungsgrenzen.
Systemplanung nach VDI 4645.
Die Wärmepumpenauslegung orientiert sich an den fachlichen Zusammenhängen der VDI 4645 und führt Heizlast, Warmwasserbereitung, Betriebsbedingungen und Geräteleistung in einem strukturierten Planungsprozess zusammen.
Heizreport unterstützt Berechnung und Auswahl. Die abschließende Prüfung der Herstellerdaten, hydraulischen Einbindung und projektspezifischen Randbedingungen liegt bei der verantwortlichen Fachperson.
Die Wärmepumpe ist das Ergebnis der Gesamtplanung.
Heizlast, Heizflächen und hydraulischer Abgleich liefern die Daten, mit denen die Wärmepumpe fachgerecht ausgewählt und eingeordnet wird.
Heizlastberechnung
Gebäude- und Raumheizlasten als Grundlage der Dimensionierung.
Mehr erfahren → 02Heizflächenplanung
Erforderliche Systemtemperaturen und Wärmepumpentauglichkeit prüfen.
Mehr erfahren → 03Hydraulischer Abgleich
Volumenströme und Temperaturspreizung des geplanten Systems bestimmen.
Mehr erfahren →Fragen zur Wärmepumpenplanung.
Weitere fachliche Hintergründe und Anleitungen werden im Wissensbereich bereitgestellt.
Zum Wissensbereich →Nach welcher Richtlinie wird geplant?+
Die Auslegung des Wärmepumpensystems orientiert sich an der VDI 4645 und nutzt die im Projekt ermittelten Gebäude- und Systemdaten.
Wird der Warmwasserbedarf berücksichtigt?+
Ja. Personenzahl, Tagesbedarf und die daraus resultierende Wärmemenge können in die Dimensionierung einbezogen werden.
Kann ich konkrete Wärmepumpen auswählen?+
Ja. Über die integrierte Wärmepumpendatenbank lassen sich Hersteller, Wärmepumpenart, Baureihe und Modell auswählen und mit dem Gebäudebedarf vergleichen.
Was zeigt das Leistungsdiagramm?+
Es stellt die Bedarfskurve des Gebäudes sowie die minimale und maximale Leistung der gewählten Wärmepumpe über der Außentemperatur dar.
Welche Lizenz benötige ich für die Wärmepumpenplanung?+
Die verfügbaren Pakete und enthaltenen Funktionen werden nach der Registrierung direkt im Pro-Account angezeigt.
Plane Wärmepumpen systematisch mit Heizreport Pro.
Nutze Heizlast, Hydraulik und Wärmepumpenauslegung in einem durchgängigen Projekt.